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Historie

...oder was haben Elefanten mit Motorrädern gemeinsam?

Elefant

Es war im Jahre 1985, als sich eine Gruppe begeisteter Motorradfahrer rund um den Fahrlehrer Rudolf Reiter zusammen fand. Das Ziel war damals wie heute klar: Neben dem Spaß am Fahren in der Gruppe sollte durch Trainings auf der Rennstrecke, oder im Gelände mit der Enduro die Handhabung und die sichere Beherrschung des eigenen Fahrzeugs weiter geschult werden.

Zur damaligen Zeit waren die Clubmitglieder fast ausschließlich auf Motorrädern der Marke BMW unterwegs.
Die Maschinen waren durch ihre Vollverkleidung bekanntermaßen bullig gebaut, was letztendlich ausschlaggebend für die Namensgebung des Clubs war. Die Biker mit ihren rießen Kisten sind seit dem die "Weiß-blauen Elefanten".

Doch die Zeiten ändern sich und heute sind die von den Clubmitgliedern gefahrenen Motorradmarken breit gestreut, wobei sogar die japanische Fraktion leicht überwiegt. Einige BMWs sind natürlich immer noch dabei. Den neuen Modellen ist aber selbstverständlich der bullige Look von früher nicht mehr anzusehen. Wie können wir uns also heute mit dem Clubnamen "Weiß-blaue Elefanten" identifizieren?
Nun, bullig ist zwar nicht mehr die Verkleidung der Bikes, jedoch (überwiegend) deren Hubraum und das PS/kg-Verhältnis. Und weiß-blau sind die Farben unserer oberbayerischen Heimat. Der Name "Weiß-blaue Elefanten" ist also auch im Jahre 2005 durchaus passend.

BMW R 100 RT (Ende 70er)
BMW R 100 RS (1976)

Von den Gründungsvätern ist heute nur noch Rudolf übrig. Er führt die "Fahrschule Reiter" in Fürstenried-West und fährt fleißig mit, sobald es sein gefüllter Terminplan zulässt.